
Bedarfsliste für dringend notwendige Anschaffungen im Außenbereich:
Bitte
rufen Sie im Sekretariat an, wenn Sie uns helfen und den gemeinnützigen
Schulträger mit einer Spende unterstützen wollen (Tel. 0911/93525411).
Wir schicken Ihnen die Bedarfsliste gerne zu.
Der Vorstand des Schulvereins
Schulklima - Raumklima
Wir beziehen diese Begriffe nicht nur auf den
zwischenmenschlichen Bereich. Sie bilden vielmehr den
Erziehungshintergrund, den Architekten und Planer in Ihren Visionen nie
aus den Augen verlieren dürfen.
Licht Luft Klang
Versorgung
Unterricht und Förderung, musische und handwerkliche
Bildung und das Wohlbefinden des Individuums und der Gemeinschaft aller
an Schule beteiligten sind gleich wichtig. Die psychologisch sinnvolle
Gestaltung des Hauses ist Voraussetzung für eine positive Atmosphäre
die selbstverständlich mit ausgewogener Ästhetik Hand in Hand gehen
wird.
Geist
Seele
Leib
Ziele für uns, alle an Schule Beteiligten
Die Bildungsziele der modernen, 6-stufigen Realschule sind
bei uns anerkannt und angestrebt.
Ganztagsschule setzt Schwerpunkte, die Faktoren „Architektur“,
„Raumangebote“ und „Ausstattung“ spielen dabei eine wichtige Rolle:
Wissen Teamgeist Phantasie Zusammenhalt
Dezentral-laterale Disposition
Dezentral
gelegene Freizeitstationen für einzelne Klassen und Gruppen und ein
oder mehrere Gemeinschaftsbereich(e) sind konzeptionell verbunden.
Folge: Hohe
Akzeptanz bei allen Nutzern. Altersgerechte Schwerpunkte. Aus unserer
Sicht sinnvollste Form der gebundenen Ganztagsschule.
„Prinzip
des Zusammenlebens
über den Tag“
Schule für und von allen Beteiligten
Schüler Lehrer Eltern Ganztagspersonal
Elterninfo zum
abgeschlossenen Wettbewerb "Schulhaus-Neubau"
Unser bestehendes Schulgebäude in der
Rollnerstraße wurde 1971 in Fertigbauweise errichtet und entspricht
nicht mehr den Ansprüchen an eine zeitgemäße Anlage; ein Erhalt des
Gebäudes ist auch wirtschaftlich nicht mehr haltbar. Zudem wird die
Schule gerade auf die neue sechsstufige Realschulform mit
Ganztagsbetrieb ausgerichtet.
Der Adolf-Reichwein-Schulverein hat
sich als neuen Standort ein Grundstück bzw. Anwesen am Schleifweg
ausgewählt. Entscheidend für diese Wahl war das Potential der
vorhandenen Industriearchitektur, da es sowohl räumlich als auch vom
Volumen her gute Voraussetzungen für das pädagogische Konzept unserer
Schule birgt.
Ganztagsschule nach der Pädagogik Adolf
Reichweins bedeutet Zusammenleben von Lehrkräften und Schülern; es
begleiten und betreuen die gleichen Personen die Schülerinnen und
Schüler durch den gesamten Tag. Eine Trennung von Alt und Jung und die
strikte räumliche Trennung zwischen Unterricht und Freizeit (bzw.
"Vormittagsschule" und "Tagesheim") finden im Gegensatz zu üblichen
Schultypen nicht statt. Die Kommunikation aller am Schultag Beteiligten
muss stets ebenso gegeben sein wie die Möglichkeit des Rückzugs in
besondere pädagogische Einzelgesprächssituationen. Der Wechsel zwischen
Anstrengung und Muße ebenso wie zwischen Ruhe und lebhafter Aktion soll
in einem Klima von Sicherheit und Geborgenheit in und außerhalb des
Klassenraums möglich werden.
Die bauliche Planung musste also
das Prinzip einer Lebensschule ganzheitlicher Prägung berücksichtigen.
Die Atmosphäre eines traditionellen Altbaus kommt diesem Bedürfnis sehr
entgegen und sollte weitgehend erhalten bleiben. Die erkennbaren
räumlichen Möglichkeiten der bestehenden Gebäude sollten genutzt
werden, eventuelle Anbauten mussten diesem Prinzip entsprechen. Auch
die Freiflächen unterliegen vergleichbaren Prämissen. So sollte der
Garten Ruhezonen für Mensch und (Klein-)Tier ausweisen, das
Pausengelände Bewegungs- (Hartplatz) und Ruheraum (Liegewiese,
Grünnischen) bieten und alle Sinne aller an Schule Beteiligten
ansprechen. Ein harmonischer Übergang von Innen- zu Außenfläche war uns
wichtig.
Der Sieger des nun abgeschlossenen
Wettbewerbes hat es verstanden, unter vollständiger Integration der
Programmvorgaben in dem Bestand ein inneres Gefüge zu entwickeln, das
zugleich den Nutzungsanforderungen und dem Wunsch nach einer
attraktiven und lebendigen Atmosphäre für Lernen und Lehren gerecht
wird.
Dabei ist es gelungen, sämtliche
Räume und Nutzungsflächen im Volumen des Altbaus unterzubringen, der
natürlich im Inneren und außen vollständig saniert wird. Durch diese
Lösung bleiben großzügige Freiflächen erhalten, die noch zu gliedern
sind. Hier werden unsere Kinder ein kräftiges Mitspracherecht haben.
Der Zugang zum Schulhaus erfolgt mittig über eine elegante Terrasse,
die beiden Außengebäude werden im Gegensatz zum zentralen Kernbau ihr
Erscheinungsbild durch die neue Fassade vollkommen verändern. Eine
große Pausenhalle (Aula) über zwei Stockwerke mit einer klugen
Belichtung über Dach entlang der Gebäuderückwand gibt dem
Schulinnenraum einen besonderen Charakter. Die Erschließung (Nutzung)
des Gebäudes in allen fünf Ebenen erfolgt übersichtlich, gut durchdacht
und zentral von der Halle aus. Die teilweise Anhebung der Dachfläche
rundet die neue Silhouette des Gebäudes ab und erhöht die
Innenhelligkeit. Über offene Treppenbereiche wird das Licht bis in die
unteren Gebäudeteile geführt. Die Aufteilung des Innenraums kommt dem
Schulkonzept insgesamt entgegen ohne dabei z.B. die aktuellen
Förderrichtlinien zu sprengen.
Zeitplan zur Entwicklung des
Projekts Schulneubau nach dem abgeschlossenen Architektenwettbewerb:
Spätsommer bis Herbst 2003:
Das Fachplanerteam für Haustechnik, Elektrotechnik, Statik,
Brandschutz, Bauphysik, Sicherheit und Außenanlagen findet sich.
Spätherbst bis Januar 2004:
Erarbeitung der Planungsunterlagen zur Eingabe bei den
Genehmigungsbehörden.
Frühjahr 2004:
Genehmigungsphase
August 2004:
Baubeginn
2007:
Fertigstellung, Umzug in das neue Schulgebäude
Bedarfsliste für dringend notwendige Anschaffungen im Außenbereich:
Bitte
rufen Sie im Sekretariat an, wenn Sie uns helfen und den gemeinnützigen
Schulträger mit einer Spende unterstützen wollen (Tel. 0911/93525411).
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